
Ausstellung Skulptur als Feld Kunstverein Göttingen29. Juli . 23. September 2001 in der Lokhalle Göttingen |
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Heike Weber |
Heike Weber« 1962 in Siegen, lebt in Köln Heike Weber zeichnet. Aber sie tut das nicht auf Papier. Es sind Fußböden - ausgelegt mit weißem PVC - oder ganze Räume, die sie in Handarbeit mit einem Meer aus Linien überzieht. Ausgangspunkt oder besser Anstoß für ihre Exkursionen mit Permanentmarker durch den Raum sind die gefundenen Elemente der Architektur. Dabei entstehen eigenwillig geschwungene Liniengebilde, die dem vermeintlich flachen Fußboden seine Festigkeit rauben. Linie um Linie wird er von der Zeichnung erfasst, scheint sich zu wellen und aufzubäumen. Ehe man sich versieht, wird der Boden nicht nur zum begehbaren Kunstwerk, sondern verwandelt sich in ein bewegtes Terrain, auf dem Blick und Schritt ins Wanken geraten. |
« 1962 in Siegen, lives in Cologne Heike Weber sketches. But she doesnt draw on paper - rather it is the floor with which gets "illustrated" in white PVC, or whole rooms covered with an ocean of concentric lines. The starting point or impetus for her excursion through the room with a permanent marker begins with existing architectural elements of a given space. The result is a curving, winding line drawing with a mind of ist own, which robs the supposedly flat floor of its "flatness" - of its stability. Line for line, the floor is swallowed by the drawing, which makes the whole surface seem to wave and swell. Before one realises it, the floor is not only a walkable artwork, but becomes a journey through arduous terrain with staggered step and wandering gaze. | ||
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